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BGR-Techniker hieven gemeinsam mit Matrosen eine mit Basalt gefüllte Dredge an Bord des Forschungsschiffes Sonne. Die Gesteinsproben wurden aus ca. 3200 Meter Tiefe aus dem Meer geborgen. Quelle: BGR

Neues potenzielles Erzfeld im Indischen Ozean entdeckt

BGR-Wissenschaftler haben jetzt bei einer 50-tägigen Expedition mit dem neuen Forschungsschiff SONNE im deutschen Lizenzgebiet im Indischen Ozean neue Vorkommen von Sulfiderzen erkundet. Ausgangspunkt der Expedition mit insgesamt 37 Forschern und Technikern war die Hauptstadt von Sri Lanka, Colombo. Ziel der Arbeiten waren bisher kaum untersuchte Abschnitte am Südost-Indischen Spreizungsgraben - drei Tagesreisen von Mauritius entfernt. Die Forscher fanden mit Hilfe sensorgestützter Geräte in 2.900 m Wassertiefe neue potenzielle Erzfelder. Sie bestehen aus Buntmetallen (Kupfer und Zink) und wichtigen Spurenmetallen (Gold, Indium, Gallium, oder Selen). Die Rohstoffe entstehen an untermeerischen Zonen der ozeanischen Kruste. Sie treten als metallreiche Lösungen an bis zu 400 °C heißen Quellen am Meeresboden aus. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschungsfahrt war die Erfassung von Umweltbasisdaten für das Lizenzgebiet. Unterstützt wurden die BGR-Forscher dabei von mehreren wissenschaftlichen Institutionen aus Deutschland. An Bord verfolgten auch Vertreter der Internationalen Meeresbodenbehörde (Jamaika) die Arbeiten. (Quelle: BGR)

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