Content

Neue Einsichten in die Folgen von Methanaustritten am Meeresboden

Ein Krater am Boden der Nordsee, der 1990 durch eine Gasexplosion im Zuge von Öl-Explorationen entstand, eröffnet einem internationalen Forscher-Team neue Einblicke in das Schicksal von Methanaustritten am Meeresboden. Zusätzliche Untersuchungen und Überwachungsstrategien sind nötig, um die Triebkräfte weiterer Emissionen besser zu verstehen, argumentieren die Wissenschaftler in einer Sonderausgabe des Fachmagazins „Journal of Marine and Petroleum Geology“.

Am 20. November 1990 stießen Bohrungen in etwa 100 Metern Wassertiefe im Britischen Sektor der Nordsee „UK 22“, ungefähr 200 Kilometer von Schottland entfernt, auf ein flaches Gasvorkommen. Die dabei ausgelöste Explosion setzte große Mengen Methan frei und hinterließ einen Krater am Meeresboden. Während einer Expedition im Jahr 1994 beobachteten Wissenschaftler in dem Gebiet deutliche Gasemissionen.

Bild links: JAGO an Deck des Forschungsschiffs ALKOR während einer Expedition zum Methan-Krater im Jahr 2006 (Foto: Karen Hissmann, GEOMAR).

Mehr erfahren

Context Column

CONTACT

Deutsche Geologische
Gesellschaft – Geologische
Vereinigung e. V. (DGGV)

Office Berlin
Rhinstraße 84
12681 Berlin

Contact person
Mrs Lara Müller-Ruhe
Tel. 030-509 640 48
E-Mail senden

www.dggv.de

[Translate to Englisch:] Erdölförderung im Emsland

Oil production in Emsland, Germany (Photo: Wintershall Holding GmbH)