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Meeresbergbau rückt näher an die Küste

Meeresbergbau in der Tiefsee ist technisch sehr aufwändig und ist wirtschaftlich gegenwärtig kaum rentabel. Küstennahe Lagerstätten auf dem flachen, zugänglicheren Festlandsockel könnten aber in Zukunft beitragen, die steigende Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen zu befriedigen. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe von Forschenden vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in einem Beitrag im internationalen Fachmagazin Nature Geoscience.

Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt weiter und zwingt die Bergbauunternehmen, Erze mit geringeren Wertstoffgehalten und in immer größeren Tiefen zu nutzen. Dies könnte in den nächsten Jahrzehnten zu einem Rückgang der Bergbauproduktion führen. Ferner hängen die Volkswirtschaften vieler Industrienationen oft von Einfuhren von Metallen für ihre High-Tech-Industrien ab. Einige dieser Metalle kommen in Erzlagerstätten vor, die nur in wenigen Ländern zu finden sind. Um eine Versorgung mit diesen sogenannten kritischen Metallen zu gewährleisten wird seit geraumer Zeit auch die Tiefsee als alternative Rohstoffquelle angesehen.

Bild links: Mineralische Vorkommen im Ozean. Rot: Sulfidvorkommen, gelb: Kobaltreiche Eisen-mangankrusten, dunkelblau: Manganknollen. Schwarz: Lagerstätten (keine fossilen Energieträger) in einem 50 km breiten Küstenstreifen. Hellblau: ausschließliche Wirtschaftszonen (Homepage GEOMAR).

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[Translate to Englisch:] Erdölförderung im Emsland

Oil production in Emsland, Germany (Photo: Wintershall Holding GmbH)