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Manganknollen am Boden des Pazifiks. Foto: ROV Kiel 6000, GEOMAR.

Diskussion über Tiefseebergbau auf hoher Ebene

GEOMAR Experte in hochrangigem Gremium der Nationalen Amerikanischen Akademie der Wissenschaften

24.11.2017/Washington/Kiel. Auf einem hochrangigen Treffen, dass in der vergangenen Woche in Washington DC, USA stattfand, beriet der Ausschuss für Meeresforschung der Nationalen Amerikanischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem für Rohstoffe zuständigem Gremien über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven des Tiefseebergbaus. Mit dabei war unter anderem der Generalsekretär der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA), Michael Lodge, und der Leiter der Arbeitsgruppe für Mineralische Rohstoffe am GEOMAR, Prof. Dr. Mark Hannington.

Ob Manganknollen, Kobaltkrusten oder Massivsulfide, auf den Meeresböden der Tiefsee liegen noch unentdeckte und unangetastete Rohstoffe. Wie hoch ist das Ressourcenpotenial überhaupt? Werden auch diese Stoffe in naher Zukunft genutzt werden? Welche Umweltrisiken entstehen dabei? Diese und ähnliche Fragen wurden kürzlich bei einem Treffen eines hochrangig besetzten Expertengremiums bei der Nationalen Amerikanischen Akademie der Wissenschaften (NAS) in Washington diskutiert.

Unter dem Titel „Tiefsee-Bergbau: Potential und Perspektiven für eine aufstrebende Industrie“ diskutierten unter dem Vorsitz von Dr. Larry Mayer (Zentrum für Küsten- und Meereskartierung, Universität New Hampshire) unter anderem der Generalsekretär der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA), Michael Lodge, der Leiter der Arbeitsgruppe für Mineralische Rohstoffe am GEOMAR, Prof. Dr. Mark Hannington, Jennifer Warren von Lockheed-Martin und UK Seabed Resources, Cindy Van Dover von der Duke University, und Conn Nugent vom Pew Charitable Trust. Mehr erfahren...

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