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Umfrage: Was ist "Mitteltiefe Geothermie"?

Das LIAG und die GtV Service GmbH laden zur Diskussion über die Definition der Geothermiesparte ein. Zum Auftakt wird eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse dann in Webinaren und Workshops verfeinert werden.

Seit Jahrzehnten wird in Deutschland zwischen Oberflächennaher Geothermie und Tiefer Geothermie unterschieden. Die definitorische Grenze liegt bei 400 Meter. Es gibt jedoch einige Anlagen bzw. Projekte, die weder zu 100 % der einen oder anderen Kategorie zugeordnet werden können. Die Geothermiestandorte im Grenzbereich werden teilweise auch als Mitteltiefe Geothermie bezeichnet. Doch es fehlt bislang an einer einheitlichen Definition dieses Begriffs. Welche Faktoren sind entscheidend? Die Reservoirtiefe, die nutzbaren Temperaturen oder die Entzugsleistung?

Im Rahmen des Projekts mesoTherm wollen das LIAG und die GtV Service GmbH sich an eine Definition wagen. Den Auftakt zu diesem Vorhaben macht diese Umfrage, deren Ergebnisse wir im Rahmen weiterer Webinare und Expertenworkshops verfeinern wollen. Nehmen Sie sich kurz 5 Minuten Zeit für diese Umfrage auf Surveymonkey und begleiten Sie uns bei der Diskussion dieses wichtigen Themas. 

Das Verbundvorhaben mesoTherm (FKZ 03EE4011D) wird im Zeitraum 1.4.2020 bis 31.3.2024 im Rahmen einer Zuwendung aus dem Energie- und Klimafonds vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Projektarbeit erfolgt in drei Arbeitsgruppen an der Universität Göttingen, bei der Geothermie Neubrandenburg GmbH und am LIAG in Hannover. Das Vorhaben mesoTherm ist mit dem Reallabor der Energiewende Intelligente WärmeWende Wilhelmsburg - IW³ über eine Kooperation verbunden.

Bearbeitung der mesozoischen Hauptreservoire in den vorangegangenen Vorhaben Sandsteinfazies und GeoPoNDD und im aktuellen Vorhaben mesoTherm.

Gesamtziel des Verbundvorhabens mesoTherm ist die weitere Minimierung des Fündigkeitsrisikos hydrothermaler Reservoire, die für die kommunale Wärme-versorgung in Norddeutschland zur Verfügung stehen und denen bei der Wär-mewende eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Für Fragen zur Umfrage steht Gregor Dilger von der GtV Service GmbH gerne zur Verfügung: service(at)geothermie.de

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)