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Mitglieder des Bundestages besuchen das aktuelle Eisbohrcamp EGRIP auf Grönland

Bärbel Höhn, Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Patricia Lips, Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung besuchten gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Karsten Wurr und Frank Wilhelms, Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) aus der Glaziologie das vom dänischen Centre for Ice and Climate am Niels Bohr Institute der Universität Kopenhagen koordinierte internationale Eisbohrcamp EGRIP (East Greenland Ice core Project) auf dem Inlandseis in Grönland und informierten sich über den Klimawandel sowie die besondere Rolle der Arktis im Klimageschehen.

EGRIP ist ein internationales Projekt, das durch verschiedene nationale Beiträge der Partner finanziert wird. Das Budget beträgt 70 Mio. DKK (ca. 9 Mio. €), zu Beginn 2016 verteilten sich die Anteile wie folgt: Dänemark 56%, U.S. National Science Foundation 13%, Deutschland 9%, Norwegen 8%, Frankreich 8%, Japan 8%, und Schweiz 8%. Kleinere Beiträge werden noch von China, Island, Italien, Schweden und Südkorea erwartet.

Bild links: Patricia Lips, Dr. Karsten Wurr, Bärbel Höhn und Prof. Frank Wilhelms (v.l.) am Eisrand bei Point 660 im Umfeld von Kangerlussuaq am Polarkreis in Westgrönland.Die Delegation am Eisrand bei Point 660 im Umfeld von Kangerlussuaq am Polarkreis in Westgrönland (Foto: Jørgen Peder Steffensen, Homepage AWI).
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