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Blick in OpenGeoSys. Foto:UFZ / Lars Bilke

Freiberger Geotechniker erhalten UFZ Forschungspreis

Der diesjährige UFZ Forschungspreis geht an das Entwicklerteam für die wissenschaftliche Simulationssoftware OpenGeoSys. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören auch Freiberger Wissenschaftler.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig vergibt seinen diesjährigen Forschungspreis an das Kernentwicklerteam (Leitung Prof. Dr. Olaf Kolditz) der wissenschaftlichen Software OpenGeoSys für die numerische Simulation gekoppelter thermischer, hydraulischer, mechanischer und chemischer Prozesse in granularen, porösen und geklüfteten Materialien mit vielfältigen Anwendungen in den Umweltgeowissenschaften.

Zu den so ausgezeichneten Wissenschaftlern gehören auch Dr. Dmitri Naumov und Prof. Dr. Thomas Nagel vom Institut für Geotechnik der TU Bergakademie Freiberg. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Bodenmechanik und Grundbau arbeiten gemeinsam mit ihren Leipziger Kolleginnen und Kollegen intensiv an der Entwicklung von OpenGeoSys mit Blick auf eine Reihe von Anwendungen wie die Simulation geothermischer Energiesysteme, geotechnischer Verschlussbauwerke, der Langzeitentwicklung geologischer Tiefenlager unter variablen klimatischen Bedingungen sowie dem Verformungsverhalten von Locker- und Festgesteinen. Dabei entwickelt das Freiberger Wissenschaftlerteam Berechnungsmodelle und Nachweisverfahren gemeinsam mit diversen Bundesbehörden wie bspw. der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) oder der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), aber auch mit internationalen Partnern, zum Beispiel im Rahmen der DECOVALEX und EURAD Projekte. Mit dem Preis wird auch die zentrale Rolle wissenschaftlicher open-source Projekte als internationale Forschungsplattformen gewürdigt. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)