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Matterhorn Bild: Pixabay

Der Berg, der schwingt

Messdaten zeigen: Auch Berge geraten in Schwingung. Dabei wackelt der Gipfel stärker als der Fuß, wie Forscher am Matterhorn ermittelt haben. von Karin Schlott

Der Berg ruft – und er schwingt. Jedenfalls das Matterhorn in den Alpen ist offenbar dauerhaft in Bewegung. Allerdings sind die Schwankungen im Nano- und Mikrometerbereich nicht von Menschen spürbar, sondern lassen sich nur per Seismometer messen, wie ein Team um Samuel Weber vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Fachblatt »Earth and Planetary Science Letters« berichtet. Ursache der Schwingungen ist ein Resonanzeffekt: Der Berg verstärkt natürliche Erdbewegungen.

Dass Objekte in Schwingung geraten können und dabei eine bestimmte Frequenz aufweisen, ist bekannt. Im Fall der Alpenerhebungen ist die Datenlage jedoch bisher dünn. Die Wissenschaftler sammelten daher Messungen auf dem Gipfel des Matterhorns und an der geläufigsten Aufstiegsroute, dem Hörnligrat. Zum Vergleich installierten sie auch am Fuß des Bergs ein Seismometer. Das Matterhorn ragt 4478 Meter über dem Meeresspiegel auf. Der Berg steht zu großen Teilen auf schweizerischem Boden, die Südwand gehört zu Italien. Mehr erfahren...

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