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Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012

Daten des Satelliten CryoSat-2 zeigen viel dünnes Eis, das den Sommer kaum überstehen wird

Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, nachdem sie aktuelle Satellitendaten zur Dicke der Eisdecke ausgewertet haben. Diese zeigen zum einen, dass das arktische Meereis bereits im Sommer 2015 ausgesprochen dünn war. Zum anderen hat sich im zurückliegenden Winter besonders wenig neues Eis gebildet. Meereisexperte Dr. Marcel Nicolaus präsentierte diese aktuellen Forschungsergebnisse heute auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung der European Geosciences Union in Wien (Foto: AWI Brenerhaven).
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