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Besuch bei Geothermie Wilhelmsburg

Im Süden von Hamburg entsteht auf einer Elbhalbinsel das erste Geothermieheizwerk Hamburgs. Aktuell wird der Bohrplatz vorbereitet. Die Bohrungen starten im Frühjahr.

Es soll bald über 3 Kilometer in die Tiefe gehen. Auf der Seite des Projekttagebuches des Geothermieprojektes Hamburg Wilhelmsburg wird anschaulich gezeigt, wie ein Geothermieheizwerk entsteht. Auf dem Grundstück des Projektes sind die Bohransatzpunkte bereits deutlich zu erkennen. Nach Ende der Bohrungen wird hier das Heizhaus stehen, das kaum mehr erahnen lässt, wie heiß es unter dem Gelände her geht.

Das Betonfundament, das den Bohrturm tragen wird, ist fast fertiggestellt. Es ist 4.500 Quadratmeter groß und 30 bis 50 Zentimeter dick. Es hat ein leichtes Gefälle von den Rändern in die Mitte, um Regenwasser besser abzuleiten.

Das Fundament wird von mehreren Hundert Eisenpfählen getragen, die bis zu 19 Meter tief in den Untergrund eingebracht wurden. Es muss nicht nur das Gewicht des 40 Meter hohen Bohrturms tragen, sondern auch das der Bohrerkonstruktion, die 3,5 Kilometer tief bohren wird. Zudem muss das Fundament den Bewegungen während der Bohrungen standhalten. Mehr erfahren..

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)